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Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln & Djuvecreis [10.04.2017]

Zum Begin der neuen Woche fanden sich wieder viele alte Bekannte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Auf die Tagliatelle mit Paprikaragout bei Vitality oder die Asia-Gerichte wie Gebackene Frühlingsrolle oder Gang Gai Ma – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce hatte ich aber weniger Lust, während die Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Djuvecreis bei Globetrotter sowie er Abgebräunte Leberkäse mit Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition er Region mein Interesse weckten. Und wäre der Leberkäse noch mit einem Spiegelei gekrönt gewesen, hte ich wahrscheinlich ihn gewählt, so aber fiel meine Wahl doch auf die Cevapcici.

Cevapcici with ajvar, fresh onions & tomato rice / Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln & Djuvecreis

Leider waren die Cevapcici etwas blass geraten und konnten auch geschmacklich nur bedingt überzeugen. Aber gemeinsam mit dem milden Ajvar und dem fruchtigten Tomatenreis, in dem sich etwas Paprika fand, ergab alles zusammen ein durchaus leckeres Mittagsgericht, das wunderbar durch die frischen Zwiebeln ergänzt wurde. Nicht perfekt, aber mehr als nur akzeptabel. Ich war zufrieden.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, konnte man erkennen dass auch hier bevorzugt zum Cevapcici gegriffen worden war, womit diesem Gericht der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt. Auf Platz zwei folgte der Leberkäse, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und Platz vier schließlich die vegetarischen Tagliatelle mit Paprikaragout.

Mein Abschlußurteil:
Cevapcici: +
Ajvar: ++
Frische Zwiebeln: ++
Djuvecreis: ++

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Bacon Chili Cheeseburger mit Pommes Frites [06.04.2017]

Eigentlich stand heute bereits von Anfang an fest, dass ich beim Bacon Chili Cheeseburger mit Chesterkäse, Jalapenos, Tomate, Gurke und Curry-Mayonaise, dazu Pommes Frites aus dem Bereich Globetrotter zugreifen würde, denn das Angebot war einfach zu verlockend. Einzig die Zucchini-Pfannkuchen mit Tomatensugo und Broccoli bei Vitality ließen mich noch kurz inne halten, denn sie sahen wirklich verlockend aus, doch ganz konnte sie mich doch nicht vom Burger abhalten. Das Schweinegeschnetzelte mit Röstkartoffeln bei Tradition der Region, das Zusatzangebot in Form eines Würstelgulasch mit Butternudeln oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asia-Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Möhren und Broccoli in Austernsauce kamen auf jeden Fall nicht in die nähere Wahl. Also blieb ich letztlich beim Bacon Chili Cheeseburger und garnierte mir die beiliegenden Pommes Frites noch mit etwas Ketchup.

Bacon Chili Cheeseburger & Pommes Frites

Ich hatte bei mich bei früheren Cheeseburgern in unserem Betriebsrestaurant wie hier oder hier ja gerne mal darüber beschwert, dass das Fleisch-Patty im Verhältnis zum Brötchen recht klein erschien. Und genau dieses Problem hatte man dieses mal wie man sieht gelöst, auch wenn man nicht etwa ein größeres Patty, sondern einfach ein kleineres Brötchen verwendet hatte. Darin befanden sich ganz unten die besagte Curry-Mayonaise, darauf Salat, eine Scheibe Tomate und Gewürzgurkenscheiben, die wiederum von einem dieses Mal riesig wirkenden, gebratenen Hackfleischscheibe bedeckt wurden, die man mit Chesterkäse und Bavon überbacken und schließlich noch mit einigen Scheiben milder Jalapenos belegt hatte. Das Brötchen war zwar ein wenig labbrig, aber das ist bei Burgern bei McDonalds und Co auch selten anders und ich fand den Burger – wohlgemerkt für Kantinenverhältnisse – heute wirkich gut gelungen. Bei den schön knusprigen und heißen Pommes Frites fehlte – na ratet mal – genau wieder Salz, aber das ließ sich wie üblich mit dem am Tisch bereitstehenden Salzstreuer glücklicherweise schnell beheben. Insgesamt also eine gute Wahl, auch wenn ich die Kalorienbilanz lieber mal außen vor lasse. *g*
Natürlich war der Burger auch bei den anderen Gästen heute der große Renner und konnte sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Danach kam lange nichts und auf dem zweiten Platz folgten dann, ganz unerwartet, die vegetarischen Zucchinipuffer, gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und der Würstelgulasch und das Schweinegeschnetzelte schließlich gemeinsam auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Bacon Chili Cheeseburger: ++
Pommes Frites: ++


Hackbraten mit Thymiansauce & Röstkartoffeln [04.04.2017]

Meine beiden Favoriten auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants waren heute das Wiener Backhendl mit hausgemachten Kartoffelsalat im Abschnitt Globetrotter sowie der Hackbraten mit Thymiansauce und Röstkartoffeln. Dem Griechischen Gemüsetopf mit Feta und Oliven, dazu Baguette bei Vitality wäre normalerweise zwar auch etwas für mich gewesen, aber heute machte er visuell nicht sonderlich viel her, daher ließ ich ihn mal außen vor. Ebenso wie die Asia-Thai-Angebote wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse. Und nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf den Hackbraten, dazu gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Meat loaf with thyme sauce & roast potatoes / Hackbraten mit Thymiansauce & Röstkartoffeln

Das etwa fingerdicke Stück Hackbraten war zwar schön locker und saftig, aber leider war man beim würzen wohl sehr vorsichtig vorgegangen, wodurch er geschmacklich nur bedingt überzeugen konnte. Er war in Ordnung, aber man hätte noch deutlich mehr draus machen können. Zum Glück rettete die Thymiansauce das Ganze etwas. An den Röstkartoffeln gab es aber nichts auszusetzen. Das Gemüse schließlich erwies sich als eine Mischung aus Erbsen. Möhren, Zuckerschoten und Spargelstücken, die man in einer leicht fruchtigen Tomatensauce angemacht hatte. Prinzipiell eine gute Idee und von der Sache her auch recht schmackhaft, doch leider war das Ganze bereits etwas abgekühlt, was den Genuss etwas minderte. Ich war einigermaßen zufrieden, aber der Hackbraten ist eindeutig noch verbesserungswürdig.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, konnte man erkennen dass es heute das Wiener Backhendel war, das sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Und auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, die sich immer weit vorne platzieren können wenn ein mit Fisch angeboten wird. Aber der Vorsprung zum drittplatzierten Hackbraten war nur gering. Und auch der griechische Gemüsetopf auf Platz vier folgte mit nur geringen Abstand.

Mein Abschlußurteil:
Hackbraten: +
Thymiansauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Mischgemüse: +


Hähnchenbrust in Tikka-Masala-Sauce [03.04.2017]

Zuerst überlegte ich heute, beim Schweinegeschnetzelen “Zurcher Art” mit Rösti aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen, aber auch die Spaghetti mit Balsamicolinsen bei Vitality sah nicht schlecht aus, denn sie wurden mit frischem Rucola serviert. Mit der Gebackenen Frühlingsrolle oder den Gaeng Gai Mai – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce von der Asia-Thai-Theke hätte ich wahrscheinlich auch noch leben können, aber letztlich fiel meine Entscheidung auf das Hähnchenbrust in Tikka-Masala-Sauce mit Basamtireis aus dem Bereich Globetrotter. Irgendwie war mir heute nach etwas indisch-britischer Fusionsküche und ich hatte bisher immer gute Erfahrung damit gemacht.

Chicken Tikka Masala & Basmati

Früher hatte man die Hähnchenbrust ja noch, zumindest grob, in Würfel geschnitten – dazu siehe man hier oder hier – aber seit einiger Zeit servierte man einfach die ganze, gebratene Hähnchenbrust, garnierte sie mit der Sauce und servierte sie mit Basamatireis. Das sollte man aber nicht unbedingt als schlechte Entwicklung sehen, denn die Hähnchenbrust erwies sich dafür dass sie gebraten wurde als angenehm zart und vor allem saftig. Das wirklich gelungene, weswegen ich immer wieder gerne zu diesen Gericht greife, ist die Sauce. Sie ist zwar für meinen Geschmack ein klein wenig dünnflüssig, das wird durch ihren exotisch-würzigen, fruchtigen Geschmack aber vollkommen kompensiert. Gemeinsam mit dem leicht klebrigen Basmatireis ein einfaches, aber sehr schmackhaftes Gericht. Ich war mit meiner Wahl zufrieden.
Bei den anderen Gästen lieferten sich Hähnchenbrust und Schweinegeschnetzeltes ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Ich musste genau hinsehen, um zu dem Schluss zu kommen dass die Hähnchenbrust in Tikka-Massala-Sauce mit knappen Vorsprung das Rennen machte und das Schweinegeschnetzelte auf den zweiten Platz verdrängte. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz folgten schließlich die vegetarischen Spaghetti mit Balsamicolinsen.

Mein Abschlußurteil:

Hähnchenbrust: ++
Tikka-Masala-Sauce: ++
Basmati-Reis: ++


Hähnchen, Lasagne & Spätzle @ Emmas Leibspeisen [01.04.2017]

Um 9:00 Uhr ging die Tagung in Petersberg – ich berichtete – am Samstag weiter und nach Abschluß der Veranstaltung stand noch ein kleines Mittagessen im Restaurant Emmas Leibspeisen in Petersberg an. Das kleine Restaurant ist direkt am Rathausplatz im oberen Bereich des dort gelegenen Probsteihauses untergebracht und verfügt neben einem kleinen, sehr heimelig mit weißen Holzpanelen eingerichteten Innenbereich auch über einige Sitzmöglichkeiten im Freien – doch zum Speisen unter freiem Himmel war es uns trotz Sonnenscheins dann doch zu kalt.

Restaurant Emmas Leibspeisen - Petersberg bei Fulda

Außerdem hatte man im Innenbereich bereits das kleine, aber exklusive Buffet aufgebaut, bestehend aus einer großen Auswahl an Antipaste wie eingelegten Pilzen, Tomaten mit Mozzarella und Basilikum oder Carpaccio, einigen Salaten mit verschiedenen Dressings zum selbst zusammenstellen und drei Hauptgericht-Komponenten: Einer Spinat-Tomaten-Ricotta-Lasagne, einigen Spätzle sowie Hähnchenbrust in einer Sahnesauce. Ich musste natürlich jede dieser Angebote probieren.

Hähnchenbrust, Spinat-Tomaten-Lasagne & Spätzle - Restaurant Emmas Leibspeisen - Petersberg

Die Hähnchenbrüste, die mit etwas Haut gebacken worden schienen, waren zart und saftig, die Sahnesauce mild würzig und auch an den Spätzle oder um genau zu sein Knöpfle gab es ebenfalls nichts auszusetzen, aber das Highlight des Tages war eindeutig die Lasagne. Die Kombination aus mit Ricotta versetzten Rahmspinat, fruchtigen Tomatenstücken und Lasgneplatten mit dünner Gratinierung aus Bechamelsauce war so ziemlich das leckerste, was ich seit langem gegessen hatte. Das Restaurant trägt seinen Namen also nicht ohne Grund, denn so etwas schmackhaftes hat durchaus potential zu einer meiner Leibspeisen zu werden. Eine wunderbare Kombination aus Gemüse- und Sättigungsbeilage. Leider habe ich nicht das Rezept bekommen, aber ich werde vielleicht einfach mal experimentieren. 😉
Zum Abschluß gab es noch kleine Becherchen hausgemachten Zitronenquarks, der sich dadurch auszeichnete dass er nicht so übersüßt wie die Industrieprodukte, sondern angenehm natürlich im Geschmack mit einer leichten, nicht zu dominaten Zitronennote serviert worden war. Ebenfalls sehr lecker. Ich kann Emmas Leibspeisen vorbehaltlos jedem empfehlen, den es mal ins hessische Petersberg bei Fulda verschlägt.